Wir leben in den Innereien einer industriellen Maschine, deren Schläuche wir durchpflügen.
Vom 27.6. bis 10.7. wird der Salon Kreuzberg zur Konstruktionshalle.
Eine Horde robottischer Mechaniker wird unter dem Regiment von Arschman Opium, Adolf Dark, Anne Krönker, Annika Kahmen und Marie Otto eine klaustrophobisch-phantastische, unübersehbar fanatische maschinelle Installation errichten, die am 3.7 und 4.7. zur Zeit des Kreuzviertelfestes in Gang gesetzt wird, um die Grundfesten
Münsters zu erschüttern. Innerhalb weniger Tage wird die Mensch- maschine 2 Tonnen Popcorn produzieren, den Musikerinnen Jason und Theodor als Bühne dienen, Rahmen für Performances sein, die beste Aussicht im Kreuzviertel bieten, schwerelose Momente in gelb emittieren und in einem alchemistischen Experimentalaufbau aggressive Irrlichter erzeugen, die sich in einem Ring aus Feuer bekämpfen.
Am Ende wird die Menschmaschine, getragen von Feststoffraketen mit dem Vortrieb zweier Mondfähren die Grenzen Münsters und der Atmosphäre überwinden, um in einer niedrigen Umlaufbahn kreisend den Mond mit Käse zu überbacken.
Die Maschinentage sind eine Kooperation Ausstellender des Quartier Sieben und des Salon Kreuzberg.